Das verheerendste Erdbeben des 21. Jahrhunderts

Das Beben in Haiti zählt als das schwerste Erdbeben in der gesamten Geschichte Nord- und Südamerikas. Es betraf besonders die Region um die Hauptstadt Port-au-Prince, die größte und am dichtesten besiedelte Stadt Haitis. Mit über 300.000 Todesopfern, über 300.000 Verletzten und einem wirtschaftlichen Schaden von umgerechnet über fünf Milliarden Euro gilt das Beben außerdem als das verheerendste Beben dieses Jahrhunderts. Insgesamt sind von dem Beben über drei Millionen Menschen und somit gut ein Drittel der Gesamtbevölkerung Haitis betroffen, von denen fast zwei Millionen Menschen auf einen Schlag obdachlos wurden und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Kosten für den Wiederaufbau der zerstörten Regionen überstieg deutlich die finanziellen Möglichkeiten des Inselstaats, zumal das Erdbeben auch eine Großzahl an Geschäften zerstörte. Haiti war also auf die Unterstützung anderer Länder zwingend angewiesen, sowohl finanziell als auch bei Arbeitskräften und vor allem medizinischer Versorgung.
Weltweit gab es schnell eine Vielzahl von Reaktionen auf diese Naturkatastrophe, in Form von Hilfsmaßnahmen und Spendenaufrufen. Unter anderem gab es die verschiedensten Aktionen, bei denen mit Hilfe von Musik spenden gesammelt wurden, beispielsweise durch Benefizkonzerte oder besondere CDs, bei denen der gesamte Erlös ausschließlich den Opfern des Bebens zugute kommt.

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